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Es ist wieder sowe






das eigene Leid mindern

Habe vor genau 2 Wochen jemanden kennengelernt; wahnsinnig sympathischer Typ, gutaussehend, lustig, frech. Verstehen uns sehr gut, bisher auch zweimal getroffen. Alles gut, bis die eigenen Gedanken beginnen abzuschweifen und versuchen, dem Geist alle möglichen Dinge einzureden. Sorgen hier, Probleme da. Man wie kotzt mich das alles an! Wir haben immer das Gefühl, es sind die anderen, die uns Leid einhauchen. Es sind doch die anderen, die uns schlecht und mies fühlen lassen. Ist das wirklich so? Je mehr ich mich mit dem Thema beschäftige, desto mehr komme ich zu dem Entschluss, dass wir leidsüchtige Wesen sind, so scheint mir zumindest. Denn all der Schmerz, all das Leid kommt sicher nicht von außen, von der Umwelt, von Personen, die wir gerne haben. Alles Leid entsteht in unserem Kopf, in unserem Geiste, es entsteht in unserem Inneren. Aber dem müssen wir doch entgegenwirken! Wie sollen wir sonst lernen glücklich zu werden, wenn wir es uns nicht erlauben? Natürlich gibt es hier und da Situationen, welche unsere aktuelle Lage ein bisschen ins Schwanken bringen können. Doch müssen wir in diesem Zustand verharren? Ist es der Schmerz, das Selbstmitleid, wonach wir uns so sehr sehnen? Ganz und gar nicht. Unsere Umwelt hat keine Macht über uns; sie sollte nicht in der Lage dazu sein, unsere Gemütslage zu verändern. Ganz im Gegenteil, der wahre Grund für Abschweifungen sind wir selbst. Wir erlauben unserer Umwelt unsere Emotionen zu beeinflussen und sie zu formen, sie ins Negative, aber auch ins Positive zu ziehen. Gehen wir von einem konkreten Beispiel aus.. der charmante Junge, den ich am Anfang dieses Eintrags erwähnt habe. Ich fühle mich schlecht, meine Laune hat sich drastisch verschlechtert. Und warum? Ich war der Zeit schon voraus, habe mich über Dinge beklagt, die noch gar nicht eingetreten sind, weil ich mir Sorgen gemacht habe. Sorgen, unbegründete Sorgen. Sie sind ein Produkt unserer fortlaufenden Gedanken, welche nie zur Ruhe kommen, sie bringen uns aus unserem Gleichgewicht. Schließlich stehe ich vor der Wahl. Möchte ich weiterhin eines Jungens wegen trauern, den Miesepeter spielen, meinem eigenen Leben die Energie rauben? Oder den Lauf der Dinge akzeptieren, sie verstehen und entgegenwirken? Es gibt doch genug andere lebenswerte Dinge, für die es sich zu leben lohnt! Ich lasse es schlicht und einfach nicht an mich heran, akzeptiere die Situation und lasse sie an mir vorbeiziehen. Wozu sich Gedanken machen, wozu sich selbst schlechtreden? Es macht die Situation nicht besser, es hat bloß negative Auswirkungen auf unsere emotionale Stabilität. Sei's drum, etwas Zeit verstreichen lassen um den geistigen Zustand wieder zu beruhigen hat noch niemanden geschadet. Oh man oh man oh man. Du merkst, dass du etwas falsch gemacht hast, fängst du an zu leiden. Ich habe ihn gern und genau deshalb sollte ich versuchen, mich an nichts zu binden. Was dich mag, dich liebt, kommt von alleine zurück, richtig? Du kannst und sollst NICHT versuchen, die Kontrolle über alles zu behalten. Dinge ändern sich und benötigen ihren Freiraum, dies zu tun. Sieht man ein, dass das Leben mit Wandel geprägt ist, lebt es sich viel leichter!
4.1.15 14:47
 
Letzte Einträge: Vorwort, Die Entwicklung zum Bass, An meinen lieben Pupsebär


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