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Vorwort

Kurz etwas zu mir; das Wichtigste das man eventuell wissen sollte, um den Faden nicht zu verlieren. Ich bin ein 17-jähriger schwuler Veganer der zurzeit sehr von der buddhistischen Religion und Lebensweise angetan ist. Ich bemühe mich darum, das bestmöglichste Potenzial aus meinem Leben zu schöpfen und habe auch keine Scheu davor, dies in die Tat umzusetzen. Ich hege großes Mitgefühl für meine Mitmenschen und bin wahrscheinlich der letzte, der Letzteren Schaden zufügen will; ergo bin ich selbst ein sehr sensibler Mensch, was man früher oder später ohnehin bemerkt hätte. Es gibt keinen plausiblen Grund, warum ich Veganer geworden bin. Obwohl mein Freundeskreis zur Hälfte aus Vegetariern besteht, habe ich lange mit mir selbst gekämpft und mir zahlreiche Gedanken über meine Ernährung gemacht. All das hat sich die letzten Jahre zugezogen, unterbewusst im Hinterkopf, neben meiner Depression und meinem Pubertätswandel. Obwohl sich meine Denkweise erst im Jahre 2014 einem totalen Umsturz unterzogen hat, war ich schon als kleines Kind relativ aufmerksam und mitfühlend meiner Umwelt gegenüber. Ein anderer Grund, warum ich so bin, wie ich bin, ist zu großer Wahrscheinlichkeit meine Neurodermitis. Auch sie hat sicherlich großen Teil zu meiner bereits größtenteils abgeklungenen Depression und veränderten Ernährung beigetragen. Ich bin kein Mensch der sich gerne beklagt oder nach Mitleid sucht. Ich möchte Lösungen. Ich sehe keinen Sinn darin, in eigenem Selbstmitleid zu baden und sich täglich über die eigenen Leiden zu beklagen; so findet keine Heilung statt. So findet man keinen Weg zu einer glücklichen Lebensweise. Deshalb auch mein Hang zum Buddhismus; der erste Ort, an dem man nach Lösungen suchen sollte, ist sein eigener Geist, seinem eigenen Ich. Für mich liegt die Quelle alles Leidens in unserem Kopf, in unserer Art und Weise, wie wir die eigene Welt betrachten. Sicherlich haben viele Faktoren eine wichtige Rolle gespielt, warum ich mich zu dem Menschen entwickelt habe, der ich heute bin, und warum ich mich weiterhin nach Selbstverwirklichung sehne. Doch muss ich dazu sagen.. ganz egal was für Fehler ich begangen habe, ganz egal, welch falsches Verhalten ich auch heute noch an den Tag lege.. ich möchte lernen. Ich möchte mich entwickeln; ich möchte mir selbst die Chance geben, aus meinen Fehlern klüger zu werden, als sie als eine Art Leidenshymne mit mir herumzutragen. Um meine eigene Entwicklung weiterhin zu fördern, habe ich diesen Blog erstellt. Geplant wäre ein Eintrag täglich, um mir selbst vor Augen zu führen, wieviel Lebensenergie ich aus einem kostbaren Tag geschöpft habe. Doch ich schätze, ich werde es voraussichtlich spontan angehen; dann, wenn mein Herz danach verlangt, all seine innewohnenden Gefühle zu teilen. Eigentlich ganz egal, solange ich meinem Horizont keine Grenzen setze!
4.1.15 12:07
 
Letzte Einträge: Die Entwicklung zum Bass, An meinen lieben Pupsebär


bisher 1 Kommentar(e)     TrackBack-URL


Kuudere / Website (4.1.15 21:52)
Ich habe genau das Gleiche durchlebt wie du.
Ich fühle mich nicht als Frau, sondern sehe mich selbst als Mann. Was du geschrieben hast kann ich sehr gut nachvollziehen, da ich selbst 17 bin und schon seit 10 Jahren an Depression leide. Ich bin ebenfalls seit jahren buddistisch und habe schon immer mehr auf das Wohlergehen Anderer geachtet als auf mein Eigenes. Auf Dauer ist das keine Gute Lösung, sondern eine Last. Auch wenn du mir sehr ähnlich bist, hast du doch bisher Vieles besser gemacht als ich. Ich hoffe für dich, dass das auch in Zukunft so ist und dass du deinen Weg findest!

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